FRÜHLING LIEGT IN DER LUFT!

Wenn Sonnenstrahlen wieder öfters auf unseren Gesichtern herumtanzen und die Winterjacke ihr altbekanntes Plätzchen im Keller gefunden hat. Wenn die Vögel schon in der Früh zwitschern und es bis in die späten Abendstunden hinein noch hell ist - dann ist der Frühling da und die Natur erwacht zu neuem Leben! Dieser Blog widmet sich dem Frühling - der Jahreszeit, in der alles wieder zum Leben erwacht und die Saison, die nun (ziemlich verspätet) endlich begonnen hat.

 
Pfingstrosen Blumen Peonies Flower bouquet

Eine von vier Jahreszeiten

In den Tropen gibt es zwei Jahreszeiten: Eine Trockenzeit und eine Regenzeit. Nun haben wir bei uns aber das Glück, dass wir vier verschiedene Jahreszeiten geniessen dürfen - eine davon ist der Frühling. Meteorologisch betrachtet beginnt der Frühling am 1. März und dauert bis zum 31. Mai. Astronomisch gesehen hingehen beginnt er mit der "Frühlingstagundnachtgleiche"- an jenem Datum, an dem Tag und Nacht ungefähr gleich lang sind. 2021 war dies am 20. März der Fall. In der Fachsprache nennt man diesen Tag ‘Äquinoktikum’: enn sich die Sonne genau auf dem Himmelsäquator befindet.


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Was symbolisiert der Frühling?

Der Frühling bringt man fast zwingend mit dem Erwachen der Natur in Verbindung. Über diese Ebene hinaus ist der Frühling aber auch oft ein Sinnbild des erwachenden Lebens. Um diese Jahreszeit machen sich durch die länger werdenden Tage bei vielen Menschen Glücksgefühle breit - der Frühling symbolisiert einen neuen Lebensabschnitt und berührt die Menschen mit seiner erfrischenden Dynamik. Dementsprechend ist der Frühling auch in der Kunst ein sehr beliebtes und universell thematisiertes Motiv. Zu den berühmtesten Kunstwerken zählen zum Beispiel Claude Monets

“Frühling” und Vincent van Goghs “Der weisse Obstgarten”. Johann Wolfgang von Goethe dichtete schon über diese prachtvolle Jahreszeit in seinem Gedicht “März” und auch Joseph von Eichendorff widmet sein Gedicht “Schneeglöckchen” an den Frühling. Und ganz ehrlich? Wir finden das absolut verständlich, dass sich so viele Künstler*innen dem Frühling widmen - es ist einfach eine Jahreszeit zum Verlieben!


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Bräuche die den Frühling einläuten!

In vielen Ländern und Kulturen gibt es dabei richtig schöne traditionelle Bräuche, die im Frühling stattfinden um den Winter regelrecht zu vertreiben. Im Kanton Graubünden beispielsweise hat sich bis heute der Chalandamarz erhalten. Der Ursprung hat dieser Brauch von den Römern, als gemäss ihrem Kalender an diesem Tag der Jahresbeginn war. Mit lautem Glockengeläut werden die bösen Geister vertreiben - je lauter, desto schneller geht der Winter zu Ende und weicht dem Frühling. Auch im Kanton Zürich wird wenn die Tage wieder länger werden ein traditionelles Frühlingsfest gefeiert: “Sächsilüüte”. Jeweils zum dritten Montag im April gibt es in Zürich einen Umzug der Zünfter und Zürich verschwindet in einem Farbenmeer aus traditionellen Trachten und geschenkten Blumen. Mit dem Anzünden vom “Böögg” wird der Winter vertrieben und der Frühling gebührend angekündigt - je schneller es “de Böögg verjagt”, desto wärmer soll der Sommer werden! Und ein bisschen weiter weg in Indien wird ein bekanntes Frühlingsfest namens “Holi” zelebriert. Am ersten Vollmond des Monats beginnt das Fest der Farben und markiert den Sieg des Frühlings über den Winter. Mindestens zwei Tage lang wird ausgelassen gefeiert,die Feiernden bestreuen sich gegenseitig mit gefärbtem Puder und es sollen alle Streitigkeiten begraben werden. Ein richtiger Neubeginn eben!


Offiziell dauert der Frühling also drei Monate von März bis Mai. Schauen wir uns die drei Monate etwas genauer an.


März: Der wunderbare Start in den Frühling

Bekannt ist der Frühling für das ‘Erwachen der Natur’ - darum war der März im alten römischen Kalender der erste Monat des Jahres. Im dritten Monat vom Jahr ist die Vielfalt zwar noch etwas begrenzt, aber definitiv nicht weniger schön. Im März beginnen nämlich die ersten gelben Narzissen zu blühen und andere Sorten wie Kamelien stehen schon in voller Blüte. Und auch frischer Spiraea, Holunder und flauschige Weidenkätzchen gehören diesen Monat schon zum Angebot der aus dem Winterschlaf erwachenden Natur. Genaueres zur Vielfalt der Blumen im März findest du übrigens in unserem blumigen Saisonkalender - da stellen wir alle Sorten vor, die wir in diesem Monat in unsere Sträusse gebunden haben.

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April: Er macht, was er will!

Auch der April passt mit seinem Namen natürlich perfekt zum Frühling: Sein Name ist nämlich vom lateinischen Begriff ‘aperire’ abgeleitet, der ‘öffnen’ bedeutet und auf die wunderbaren Blumensorten und Pflanzen hinweist, die sich in diesem Monat öffnen. Wettertechnisch macht der April aber bekanntlich, was er will! Wir sind uns fast sicher, dass in diesem Monat ein Rekordverkauf von Regenhosen und Regenjacken verzeichnet wurde! Bei den Blumen gibt es im April einen klaren Star: Die Freiland-Tulpe. Endlich werden wir wieder mit dieser schlicht umwerfenden Blume beglückt und wir finden sie in unseren Blumensträussen wieder. Und auch der wunderbar duftende Flieder, der Schneeball mit seinen kugelrunden Blütenständen, die farbigen Bartnägeli und mit etwas Glück die ersten Levkojen und Flockenblumen gehören in den April. Sie alle bezaubern uns in diesem Monat, jedes Jahr aufs Neue. Mehr rund um den April und seine Blumenvielfalt liest die hier in unserem Saisonkalender.


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Mai oh Mai: Herzlich willkommen, liebe Pfingstrosen!

Zu guter Letzt passt natürlich auch der Mai ins Schema - sein Name geht auf die römische Göttin der Erde, Maia, zurück. Aber der Schein im Mai kann trügen: Denn dieser Monat ist nebst seinen teils schon sommerlichen Temperaturen auch für die Eisheiligen bekannt. Anfangs oder manchmal auch gegen Mitte Mai trifft wieder eine kleine Winterzeit bei uns ein. Sie wandert von den Polargebieten aus bis nach Europa und sorgt dafür, dass die Luft nochmals richtig kalt und trocken wird. Die Eisheiligen sind auch der Grund dafür, warum die meisten Hobbygärtner mit dem Setzen von Pflanzen und Samen aussäen noch warten. Wenns zu kalt ist, überleben sie nicht und das Ernten von Tomaten, Zucchini und Co. würde ausbleiben. Wieso der Mai einer der tollsten Blumen-Monate ist? Weil die Saison der Pfingstrosen beginnt und uns als Lieblingsblume von ganz vielen Menschen in zahlreichen Farben in ihren Bann zieht! Die prachtvolle Frühlingsblume ist eine pflegeleichte Pflanze mit grandiosen Blüten. Allgemein steht diese Blüte, wie die klassische Rose, als Symbol für die Liebe. Im Christentum nennt man sie auch Marienblume oder Rose ohne Dorne - sie soll ein Zeichen für Heil, Geborgenheit und mütterliche Liebe sein. In der Chinesischen Kultur ist sie ein Symbol für Reichtum und Glück - sie beschmückte viele Jahrhunderte lang nur die Gärten der Adligen. Auch in der Geschichte der Medizin hat die Pfingstrose ihr Plätzchen. Sie war nämlich früher als Heilpflanze von grosser Bedeutung und wurde mit ihren schwach giftigen Pflanzenteilen zur Behandlung von Gicht verwendet. Nachgewiesen wurde ihre medizinische Bedeutung aber nicht - sie bleibt trotzdem ein Favorit in unseren Blumensträussen - auch ohne grosses Heilpotential. Übrigens heissen die majestätischen Blumen auch Päonien. Zuerst kugelrund blühen sie bald zu

Pfingstrosen Blumenstrauss Blumenpost

dicht gefüllten und grossen Blumen auf - aber auch nur, wenn nicht zu viel klebriger Zuckersaft an den Blüten haftet, der die Pfingstrose zuhält. Und wusstest du: Der Zuckersaft gibt die Pfingstrose über ganz feine Härchen ab, bevor sich die Blüte öffnet. Es ist der Grund, warum man im Garten oft ganz viele Ameisen bei den Pfingstrosen sieht. Und die Ameisen sind wie kleine Helfer für die Pfingstrosen - wenn sich nicht genügend Ameisen an einer Pfingstrosen zu schaffen machen, kann es sein, dass die Pfingstrose nicht aufgeht. So, aber jetzt genug Spannendes zur Pfingstrose - wenn du die hübschen Blumen zu dir nach Hause holen möchtest, kannst du in unserem Onlineshop deinen Strauss an Schweizer Freiland-Pfingstrosen bestellen und wir liefern ihn direkt vor die Tür.

Nebst den prachtvollen Pfingstrosen finden wir nun auch Allium, Margeriten und die ersten Löwenmäulchen auf unseren Feldern. Falls du noch mehr zum fünften Monat des Jahres in unserem blumigen Saisonkalender lesen willst, kannst du das hier machen. Die kleine Temperaturen-Achterbahn im Mai lohnt sich aber - ab Juni geht es dann nämlich so richtig bergauf mit der Vielfalt der Blumen.


Unsere aktuellen Monos!

Ein wilder Blumenstrauss ist immer etwas Wunderschönes - aber ein Monobouquet, mit dem wir uns auf eine aktuelle Blumensorte fokussieren, bezaubert auch immer auf eine ganz besondere Art. Und je nach Raum und Laune passt ein schlichter Monostrauss auch einfach besser. Den Blick in unseren Onlineshop dürfte sich darum bestimmt lohnen, da sind nämlich immer die aktuellen Monobouquets erhältlich, die grad auf den Feldern geschnitten werden können. Hier geht's zu unseren Monobouquets.


Pünktlich zum Frühling: Wir haben die Fühler ausgestreckt

So wie dir der Frühling mit seinen Temperaturen und langen Tagen viel Freude schenkt, machen wir dasselbe mit Blumen - und zwar in neuen Liefergebieten! Wir haben lange darauf gewartet und pünktlich zum Frühling war es soweit. Seit dem 25. März 2021 beliefern wir euch mit unseren Kurier*innen jeweils donnerstags auch in den Städten Winterthur, Zug und Luzern! Und der Rest der Schweiz (inklusive Liechtenstein) können wir ab sofort dank unserem neuen Logistikpartner und mit Expresslieferung mit unseren Blumen beliefern. Kurz: seit dem Frühlingsstart kann Blumenpost schweizweit bestellt und verschenkt werden - und wir freuen uns riesig, juhui!


Wir hoffen ihr geniesst den prachtvollen Frühling so sehr, wie wir es in unserem Blumenatelier auch tun. Auf die nächste Jahreszeit freuen wir uns aber natürlich auch schon - wir befinden uns ja aktuell schon im Spätfrühling. Das bedeutet: Der Sommer steht schon vor der Tür! Zu allen Blumen, die uns in den nächsten Sommermonaten erwarten, kannst du dich jetzt schon mal in unserem Saisonkalender schlau machen, wenn du möchtest. Aber eins ist garantiert, es wird super schön! :)


Alles Liebe,

deine Blumenpost